Apenberg & Partner startet mit der 14. Print Business Herbstprognose.

–  seit 2003 ein stetiges Trendbarometer für die Printmedien- und Verpackungsdruckindustrie. Herbstzeit bedeutet für die Hamburger Managementberatung Apenberg & Partner den Start ihrer in der Printindustrie fest etablierten Branchenbefragung. Hiermit bieten die Branchenberater Unternehmen der Druck-, Verpackungsdruck- und grafischen Zulieferindustrie bereits seit 14 Jahren alljährlich einen Ausblick auf die erwarteten positiven wie negativen Entwicklungen für […]

Print Business Herbstprognose 2016 gestartet.

Die Hamburger Managementberater Apenberg & Partner haben ihre traditionelle Branchenbefragung gestartet. Rund 5.000 Führungskräfte aus den Bereichen Druckindustrie und grafische Zulieferindustrie erhalten in den nächten Tagen Post bzw. Emails von den Branchenexperten. Die Ergebnisse der Studie werden Ende Oktober 2015 veröffentlicht. Im letzten Jahr haben sich 304 Geschäftsführer und Vorstände an der Befragung beteiligt. „Aufgrund […]

Exzellent in Serie „Beste Berater 2015“.

Apenberg & Partner hat erneut den Sprung in die Bestenliste geschafft.
brand eins Wissen und Statista haben zum zweiten Mal die besten Unternehmensberater in Deutschland ermittelt. Apenberg & Partner hat erneut den Sprung in die Bestenliste geschafft – als eine von 278 aus gut 15.000 Unternehmensberatungen hierzulande. …

Die Manager der digitalen Transformation.

„Der digitale Wandel verändert die Art wie Unternehmen funktionieren. Produkte werden durch das Internet zu vernetzen Services, Prozesse werden durch automatische Abläufe deutlich effizienter. Täglich werden Startups gegründet mit dem Ziel, Bedürfnisse besser zu bedienen und neue Märkte zu erobern.“, so fassen die Software-Entwickler von Me & Company GmbH (1) die Merkmale der digitale Transformation zusammen. Ganz klar, dass diese tiefgreifenden Unternehmensveränderungen in Strategie, Struktur, Kultur und den Prozessen zur Chefsache werden, also im strategischen Management angesiedelt werden müssen. Dabei haben sich vom Chief Technical Officer über den Chief Information Officer und schließlich hin zum Chief Digital Officer eigenständige Managementpositionen herausgebildet, welche entscheidend für das Gelingen des digitalen Wandels und der Nutzung der zugehörigen Geschäftspotenziale, vor allem auch in der Verlags- und Druckbranche, verantwortlich sind. Apenberg & Partner gibt einen Überblick über die verschiedenen Jobprofile. …

Der Digitaldruck wächst jährlich um 7 % und lässt die Offsetverfahren immer häufiger hinter sich.

Der Digitaldruck wächst jährlich um 7% und lässt die Offsetverfahren immer häufiger hinter sich. Neue Geschäftsmodelle verändern die Druckindustrie.

Nach Meinung der meisten Branchenexperten und der neusten Studie von Pira Smithers wird der weltweite Digitaldruckmarkt bis 2018 auf 187 Mrd. $ wachsen. Das einspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 7,4%.

Durch die neuen Inkjet-Technologien wird der Anteil der digitalen Drucksysteme am Gesamtmarkt schneller wachsen, als dies bisher mit der Elektrophotographie möglich war. Während wir heute von einem weltweiten Anteil der Digitaldruck-Technologien von ca. 12% ausgehen, erwartet die Branche bis 2018 ein Wachstum auf über 20%. Während dadurch der Anteil an digital gedruckten Produkten ebenfalls zunimmt, wird für Offsetprodukte ein stetiger Marktrückgang prognostiziert.

Print lebt und ist mit einem weltweiten Umsatzvolumen von weit über 500 Mrd. Euro größer als die internationale Automobilindustrie.

Wichtig sind vor allem stabilere Rahmenbedingungen in Wirtschaft und Politik als in der letzen Zeit. Die vielen militärischen Konflikte, die Sorgen um Ebola oder eine erneute Finanzkrise und die Turbulenzen an den Börsen verunsichern Investoren und schwächen die Konjunktur, von der die Printnachfrage in hohem Maße abhängt. Auf das wirtschaftliche Umfeld haben wir nur begrenzten Einfluss. Wir alle können aber dazu beitragen, dass Print in unserer digitalen Welt weiter als bedeutender und nachhaltiger Informations- und Werbeträger wahrgenommen wird. Schwarzmalerei bringt uns nicht weiter. Neue Ideen und neue Wege bei der Gestaltung, Herstellung, Veredelung und Vermarktung von Drucksachenjeglicher Art sind gefragt. Und natürlich auch ein Zeitgemäßer Service für Printeinkäufer. Print lebt und ist mit einem weltweiten Umsatzvolumen von weit über 500 Mrd. Euro größer als die internationale Automobilindustrie. Das dies so bleibt, ist unsere gemeinsame Aufgabe, auch im Jahr vor der nächsten Drupa. Diese Leitmesse für Print ist kein Anlass, sich bei 2015 anstehenden Investitions- und Unternehmensentscheidungen entspannt zurückzulehnen oder gar wegen des anhaltenden Strukturwandels in unserer Branche zu resignieren.

Die große Herausforderung lautet, die digitalen Medien mit Print sinnvoll zu verknüpfen und dafür die passenden Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Die Unternehmen der Printmedienindustrie müssen sich noch rascher an den Wandel in unserer Branche anpassen. Die große Herausforderung lautet, die digitalen Medien mit Print sinnvoll zu verknüpfen und dafür die passenden Geschäftsmodelle zu entwickeln. Es gilt, Endkunden durch entsprechende Dienstleistungen einen Mehrwert zu bieten und sich so zu differenzieren. Ein Beispiel sind Multichannel- Anwendungen, wie sie ganz aktuell durch unseren „Prinect Media Manager“ umgesetzt werden können. Bei den Technologien kann die Branche sowohl auf den bewährten Offset- als auch auf den sich ständig weiterentwickelnden Digitaldruck zurückgreifen, die sich bestens ergänzen. Wachstumsfelder sehen wir im Verpackungsbereich durch hochwertige veredelte Druckprodukte und auch im Bereich der Etiketten. Gerade hier haben wir vor kurzem zusammen mit der Gallus-Gruppe eine Digitaldruckmaschine für den Etikettendruck auf Basis der Inkjettechnologie von Fujifilm präsentiert. Für die Veränderungen in der Branche bedarf es gut ausgebildete und hoch qualifizierter junge Leute. Nur so entwickeln sich die Nachwuchskräfte, welche die Branche dringend braucht, und die gemeinsam mit den langjährigen Experten an zukunftsweisenden Technologien arbeiten. Wichtig ist auch weiterhin eine entsprechende Lobbyarbeit für die Branche durch die Verbände und Fachorgane. Das Medium „Print“ hat Zukunft und ist unübertroffen in der Haptik, Wirksamkeit und Veredelung- eindrucksvoll gezeigt im Werbespot „Book-Book“ von IKEA auf YouTube.

Für die Druckbranche und die gesamte Zulieferkette wäre es wichtig, wieder zu auskömmlichen Margen und Unternehmensgewinnen zu gelangen.

Für die Druckbranche und die gesamte Zulieferkette wäre es wichtig, wieder zu auskömmlichen Margen und Unternehmensgewinnen zu gelangen und sich nicht nur in einem ruinösen Wettbewerb zu verschleißen. Die gesamte Branche wird im wirtschaftliche Umfeld zunehmend kritisch gesehen, was sich u.a. in immer schwieriger werdenden Finanzierungsmöglichkeiten durch Banken und Leasinggesellschaften manifestiert, einhergehend mit einer restriktiveren Beurteilung durch Kreditversicherer. Geplante Investitionen werden so erschwert und können die Weiterentwicklung der Druckunternehmen – durch Erneuerung veralteter Maschinen oder Investition in neue Technologien – behindern. Das wiederum führt zu einer Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit. Es wäre daher wünschenswert, dass sich Brancheninitiativen, die für das Vertrauen in die Druckbranche und Printprodukte werben, um die zukünftige Innovations-…

Technologisch wird das Thema „Digitaldruck“ der klare Fokus sein.

Für die Druckindustrie wird sich im Jahr 2015 nichts Grundlegendes verändern. Es bleibt dabei, dass der Druckdienstleister sich weiterentwickeln sollte zum Full-Media-Dienstleister, der es versteht, seinen Kunden Lösungen anzubieten, die weit über das eigentliche Drucken hinausreichen. Eine klare Positionierung des Unternehmens am Markt ist dabei ganz wichtig. Technologisch wird das Thema „Digitaldruck“ der klare Fokus sein. Der erfolgreiche Drucker ist bereits heute ein starker Digitaldrucker, der auch einen überproportional hohen Anteil am wirtschaftlichen Ergebnis aus dem Digitaldruck generiert. Mit Druck uns den damit verbundenen Dienstleistungen und der richtigen Positionierung kann man in diesem Geschäft auch im Vor-Drupa-Jahr sehr erfolgreich sein.

Druckprodukte müssen wieder sexy und modern werden.

Die grafische Branche muss im Vorfeld der Drupa lernen, an sich selber zu glauben, und die Vorteile der Printmedien den Kunden und Werbern mit Stolz verkaufen. Druckprodukte müssen wieder sexy und modern werden. Nur so bleibt die Nachfrage erhalten und es wird gedruckt. Auf der anderen Seite werden auf der Messe sicher verschiedene technische Neuigkeiten vorgestellt werden, mehrheitlich mit dem Ziel, den einen Produktionsschritt zu optimieren. „Ist dies die Lösung für mein Unternehmen, was kommt da?“, wird sich manch ein Unternehmer fragen. Wieso warten und nicht den Einsatz der bestehenden Mittel durch bessere Abläufe, Mitarbeiterschulungen optimieren und so eine Schritt in die Zukunft machen? Schlankere Prozesse, besser ausgebildete und motivierte Mitarbeiter verbessern das Ergebnis nachhaltig und sind eine gute und notwendige Basis für die Einführung der zukünftigen besseren und schnelleren Maschinen.